Sommer 2009

Nach den bereits absolvierten Wahlen mit der Möllemann-Westerwelle-Pathologie stellt sich wie immer die Frage, wer diese "Partei" wohhl gewählt haben mag. Auskunft erhält man auch von Guido nicht, auch ihm kommt das Ganze etwas unheimlich vor. Weniger unheimlich, eher heimlich verhält es sich mit denen, die der FDP ihre Stimme geliehen haben, einige haben sie freimütig geschenkt, ganz üble Überzeugungstäter haben ihre Stimme sogar abgegeben. Wir werden ein ganzes Programm der Suche nach den blaugelben "Liberalen" widmen müssen, wir wollen wissen, wer für diesen ganzen Mist verantwortlich ist, um endlich die Überweiungsscheine für die Neurologie ausfüllen zu können.

Februar 2009

In der Vorbereitung für einen Auftritt am 08. März zum Internationalen Frauentag schien es angebracht, sich mit der aktuellen Umweltpolitik zu befassen, hat sich doch im Zusammenhang mit Feuchtbiotopen eine neue Expertin in den Vordergrund geschoben, eine gewisse Frau Roche, die mit ihrem Büchlein Einfluss nicht nur auf den Fortbestand der Sahara, sondern auch auf die deutsche Rechtschreibung haben könnte. So wird zum Beispiel der Begriff für die des Lesens und Schreibens nicht mächtigen Mitbürger neuen Richtlinien für die Silbentrennung unterworfen werden, zu trennen wäre danach: Anal - phabeten.

November 2008

Weil  unter anderem:
- das Zeitgeschehen uns immer wieder mal überholt,
- es unzählige Lieder gibt, die wir schon immer mal spielen wollten,
- der Neoliberalismus in seinen Kommentaren nicht zu bremsen ist,
- uns ein Blues zu einem Typ namens Pit eingefallen ist
- Hazy Osterwald und Wolfgang Neuss aus der Versenkung aufgetaucht sind
- die Zeit für Weihnachtslieder schon kurz nach Ostern begonnen hat
- Sarkozy mit Ackermann den Männerchor „Lieber rot als tot“ gegründet hat
sahen wir uns gezwungen,  unser Programm einer Generalüberholung zu unterwerfen.
Wir sind fertig.
Das Ergebnis: TROTZ ALLEDEM!!

Mittwoch, 23.04.2008

Es geht mal wieder um die Arbeitszeit. Schon der ehemalige saarländische Wirtschaftsminister Georgi hatte das Problem klar erkannt. Wenn schon wenig Arbeit da ist, dann verteilt man sie auf Wenige. Ist doch logisch. Zu Hause bei Georgis ist man (frau nicht) inzwischen so weit, dass - wenn überraschend mehr Gäste zum Sonntagsnachmittagskaffee kommen als erwartet - die Kuchenstücke größer geschnitten werden. So funktioniert ja auch die Arbeitszeitverlängerung. Oder so ähnlich…

Samstag, 08.03.2008

Im Wartezimmer des Folterers, der Onlinewerbeslogan* in der Patienteninformation:  „Kleider machen Leute  – Zähne machen Gesichter“. Wenn die Umkehrung des ersten Teils möglich ist („Leute machen Kleider“), dann werden folgerichtig die Zähne von Gesichtern gemacht. Gerade junge Menschen rufen gerne mal in beleidigender Absicht: „Du Gesicht!“. So gesehen handelt es sich bei dem Werbeslogan offenbar um eine Selbstbezichtigung. Nachdem Zahnärzte in der Vergangenheit sogar „gestreikt“ hatten, ist man bei diesen Gesichtern vor Überraschungen nicht mehr sicher.
* = Suchmaschinenergebnis „Zähne machen Gesichter“:  Nur 455.000 Treffer

Samstag, 01.03.2008

Das "Festival des kritischen Liedes" wird von Gisela Ruge eröffnet: "Hiermit eröffne ich das Festival des politischen Liedes." Selten habe ich mich über einen Freudschen Versprecher mehr gefreut... Danach feiert das "Trio" (SZ) Marx, Ruge & Holzhauser den bisher meistbejubelten Auftritt. Stimmung und Atmosphäre im Saal des Bildungszentrums Kirkel sind wie immer bei Heimspielen fantastisch. Auch wenn die Erweiterung des Programms um ein Lied auf die Kontrahenten Mehdorn und Schell endgültig die Amkunft in der Postmoderne einläutet (Trula, Trula, Trulala).... Den Bericht der Saarbrücker Zeitung finden Sie hier!

Sonntag, 24.02.2008

Vorwahlkrampf in den noch vereinigten Staaten. Der Kölner Stadtanzeiger schreibt: „Die Begeisterung der Deutschen für den demokratischen Präsidentschaftsanwärter Barack Obama ist ein Ausdruck enttäuschter Sympathie zu den Vereinigten Staaten. Dies sagte der Bonner Professor für Politikwissenschaft, Christian Hacke, dem "Kölner Stadt-Anzeiger": "Die Deutschen wollen Amerika wieder lieben können. Obama spricht mit seiner idealistischen Rhetorik den deutschen Sinn für Romantik an.“ Eine Satire? Nö! Keineswegs! Warum hat dem Hacke niemand gesteckt, wen sich seine romantischen Deutschen zur Kanzlerin gewählt haben?? Und von wegen lieben können, der überdurchschnittlich schlecht gebildete Unterschichtsdeutsche denkt wohl eher, „die USA haben jetzt schon so viel Mist gebaut, die sollen sich nur noch diesen Obama* einfangen, dann werden sie schon sehen, wo die Freundlichkeit zu terroristischen Negern noch hinführt!“ (* = „Obama Ging Baden“ – nicht zu verwechseln mit „Osama Bin Laden“)

Mittwoch, 20.02.2008

Es reißt nicht ab mit den frei werdenden Stellen. Richard Rogler, Roland Koch und jetzt hat der Zumwinkel über Liechtenstein schneller den Lafontaine gemacht, als sein Vorstand denken konnte. Bisher kannte ich dieses Riesenland nur von einem Zweizeiler aus den Siebzigern: „Wanderer, kommst Du nach Liechtenstein, tritt nicht vorbei, tritt mitten rein“ (Insterburg & Co). Aber die gute alte Post hat schon wieder Ersatz, einen McKinsey, einen Einsparer vor dem Herrn – das macht der für’n Appel und ’n Ei! Wie wär’s wenn der sich selbst einsparte? Ein Appel weniger hieße dann pro Monat einen Kindergarten bauen. Aber gut, wo sollen all die Kinder herkommen?

Samstag, 16.02.2008

In Berlin wurden Bären verliehen. Goldene und silberne. Weiße verleiht man nicht, die heißen Knut. Und hat man keinen zum Verleihen, kann man ja jemandem einen aufbinden. So wie der Vorsitzende des Stauffenberg-Fanclubs, der Frank Schirrmacher bei seiner Lobsuddelei auf den Sektenoberguru mit dem verräterischen Namen: Tom Cruise. Auf deutsch: Thomas Kreuzfahrt. Kreuzzug wäre besser gewesen.

Mittwoch, 14.02.2008

Wenn man aus einem Ypsilon und einer Asylantin eine Ypsilanti hinbekommt, wird es doch möglich sein, aus hellem und transparentem Magenta eine durchsichtige Errötung hinzubekommen. Dann ärgern sich Rolands braune Schwarze grüngelb und siechen dahin. Wählerwille? Drum rechts, zwei, drei, wo sein Platz, Genossin ist?

Donnerstag, 31.01.2008

Marx, Ruge und Holzhauser haben sich veranlasst gesehen, beim Saarländischen Rundfunk eine Bewerbung abzugeben. Hintergrund war die Meldung der Saarbrücker Zeitung, nach der Richard Rogler den Bettel hingeschmissen habe, weil er sich ausgebeutet fühle, der SR nix mehr auf dem Lunpen habe und überhaupt. Unsere Bewerbung als PDF gibt es HIER!

Montag, 28.01.2008, the day after

Mensch Roland – tja, manchmal riecht‘s  noch ein wenig nach Gerechtigkeit, dieses Mal ist die Schuldzuweisung einfach, der Koch verdirbt den Brei, aber nicht, weil die Wählermenschen glauben, ihre brutalen Kinder seien viel harmloser als der Strafverschärfer meint. Von ihren Kindern halten die Wählermenschen immer noch nix. Nö, die haben das Köchlein nicht wegen seines Rechtspopulismus abgewählt, sondern einfach, weil er (zumindest im direkten Vergleich) scheiße aussieht. Nehmen Sie mal den Niedersachsen, der zeigt den Weg, sieht gut aus, blendend, ein Blender, könnte aus dem Nibelungenlied kommen. Solche Männer werden gebraucht! Der ist mit seiner lieben rechten Art ein Kriminellenflüsterer! Der braucht keine Gefängnisse, der nimmt Dings – äh – ja! Worte! Hoffentlich merkts die Merkel nicht, wie merklich der nächste Kanzler spriest….

Sonntag, 20.01.2008

Eine Ära ist oft geprägt von einer Person, über deren Geburts- und Todesdatum eine zeitliche Zuordnung möglich ist. So ist die Straßenreinigung (für jugendliche Ausländer, sonstige Nachwuchskriminelle und boxende Kinder) verbunden mit Roland Koch, diese Ära ist angesichts des Hessen Lebensalter gerade auslaufend. Anders ist es mit der Ära vor und der Ära nach der Gesundheitsreform. Diese unterscheidet man am einfachsten an einer Patientenfrage. Hieß es vor der Reform noch: „Herr Doktor, wann darf ich denn endlich nach Hause?“ heißt es nun nur noch: „Schwester, warum muss ich denn hier schon raus?“

Samstag, 22. Dezember 2007
Samstagabend, die Nation zittert, Millionen Gebührenzahler können es nicht mehr erwarten,
bis der stammelnde Fernsehmoderator und die ihm assistierende modelschlanke Essstörung endlich verraten, was schon der größte Depp im dunkelsten Kaff längst weiß. Bei der Wahl zum Sportler des Jahres wurden während der vergangenen sauteuren fünf Sendeminuten neun Versager, die es nicht geschafft haben, bereits denunziert. Einer hat dabei gefehlt. Es ist hanebüchen. Immer noch dreht und wendet der Grinsemann das geheimnisvolle Kuvert hin
und her. Und dann: Es ist nicht hanebüchen, nein, schlimmer, es ist Hambüchen. Deutschland jubelt. Wer hätte das gedacht?
Samstag, 15. Dezember 2007

Angela ist „froh, dass Marco wieder zu Hause ist.“ Die KanzlerIn ist unglaub..-würdig. Denn nach der Änderung des Sexual-Straf-Rechts wird auch zu Hause die Libido zum Risiko. Da wäre der Marco vielleicht doch besser in der Türkei geblieben. Gegenüber dem, was zu Hause geplant ist (siehe unten, 10.12.07), um den Austausch von Körperflüssigkeiten auf die späteren Lebensjahre zu verschieben, wird sich das türkische Sexualrecht noch als wahrhaft liberal erweisen. Dann werden sie uns wohl nicht mehr in der EU haben wollen, die Türken….

Montag, 10. Dezember 2007

Das Sexual(straf)recht soll verschärft werden. Da geht‘s wieder mal um die lieben Kleinen, dieses mal die Babies bis 18 Jahre. Ergebnis = eine 17-jährige Kindmama Natascha, deren 22-jähriger Gatte Kevin nach eher mangelhafter Erfüllung seiner ehelichen Pflicht im Knast schmort. Die Pflichtübung bringt den stärksten Kerl zu Fall. Ich empfehle auf  Dauer eine frühe Geschlechtsumwandlung mit gleichzeitiger Fälschung des Geburtsdatums, das wäre vielleicht auch gut für den Hosenanzug und die Justiz-Zypresse, falls es in der Konsequenz solch revolutionärer Kinderschutzgehetze wieder mal zu einer der äußerst lustigen Hexenverbrennungen kommt…

Sonntag, 09. Dezember 2007
Die Klimakatastrophe wird mit vom aufgebrachten Volk Dunkelheit bekämpft. Dieses schaltet knallhart im Wohnzimmer die 40-Watt-Funzel aus und schon stehen Lieschen Müller und Karl Napp im unerbittlichen Kampf für die Drumrumwelt der Kinder , Enkel und Urenkel an vorderster Front. Die nächste Aktion folgt unweigerlich: Die lästige Not des schwarzen Kontinents wird mit einem dreistündigen Verzicht auf Kakao beseitigt (Nesquick ist auch erlaubt)! Billiger kam noch niemand an Ablasszettel....